Und das sind auch wir! Aus einer Entfernung von etwa 6 Milliarden Kilometern oder 40,5 AE aufgenommen. Es handelt sich bis heute um das aus dem größten Abstand aufgenommene Foto der Erde.
Die Tränen der Sonne …
Die Golden Records an Bord der Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 waren als interstellare Botschaften gedacht. Die Platten zeichnen ein stark geschöntes, unvollständiges Bild der Erde. Hier sind die Gründe, warum die Informationen die Menschheit verzerrt darstellen: ❌ Bewusstes Ausblenden von Negativem. Keine Kriege: Bilder von Konflikten, Waffen oder Zerstörung wurden komplett weggelassen. Keine Armut: Hungersnöte, Armut und soziale Ungerechtigkeit existieren auf den Platten nicht. Keine Krankheiten: Bildmaterial zu menschlichen Krankheiten oder Leid wurde absichtlich aussortiert. Keine Umweltzerstörung: Die Erde wird als unberührtes, harmonisches Ökosystem präsentiert. 🏛️️ Kulturelle und ideologische Einseitigkeit
Westliche Dominanz: Das Auswahlkomitee unter Carl Sagan war stark amerikanisch geprägt. Klassischer Fokus: Die Musikauswahl bevorzugt westliche Klassik (Bach, Beethoven) gegenüber globaler Volksmusik. Zensur aus Prüderie: Die NASA strich eine detaillierte anatomische Zeichnung eines nackten, schwangeren Paares. Ersatzdarstellung: Stattdessen zeigt die Platte nur harmlose Silhouetten, was die menschliche Biologie verschleiert. 🧪 Das Problem der Lesbarkeit: komplizierte Anleitung: Die Symbole zur Entschlüsselung der Platte erfordern hochentwickeltes Physikwissen. Fehlinterpretationen: Aliens könnten die friedlichen Grußbotschaften in 55 Sprachen falsch übersetzen. Veraltete Daten: Wenn die Sonden jemals gefunden werden, ist die Menschheit vermutlich längst ausgestorben oder fundamental verändert. 🎯 Das Ziel der Botschaft: Keine Dokumentation: Die Platten sollten keine neutrale Enzyklopädie der Erde sein. Kosmische Visitenkarte: Sie wurden als idealisierte, hoffnungsvolle Geste der Menschheit konzipiert. Selbstreflexion: Carl Sagan betonte, dass die Botschaft vor allem den Menschen im Kalten Krieg Hoffnung geben sollte.
Neues vom Reisenden Nr. 1
„Voyager 1“ erreicht in 16.700 Jahren den erdnächsten Stern Proxima Centauri.
Behält die Sonde ihre aktuelle Geschwindigkeit von über 17 km/s Kilometern pro Sekunde bei, wird sie nach Angaben der Nasa etwa 30.000 Jahre benötigen, um die riesige Oortsche Wolke zu durchqueren. In etwa 16.700 Jahren soll sie den erdnächsten Stern Proxima Centauri erreichen, in 40.000 Jahren wird „Voyager 1“ dem Stern AC+793888 im Sternbild Giraffe begegnen, schätzt die NASA.
You could almost believe it's a work of art by the German artist Gerhard Richter, a mystical scene of a sunset on another world. On millions of other worlds around us, the exact same thing happens day after day, unbeknownst to us. No one from out there will save us on our home planet Earth!
Pu der Bär auf dem Mars. 😉
Für lange interplanetare Reisen – wie etwa einen bemannten Flug zum Mars, der hin und zurück inklusive Aufenthalt gut zwei bis drei Jahre dauern kann – ist künstliche Schwerkraft extrem wichtig, wenn nicht sogar der entscheidende Faktor für das Überleben und die Einsatzfähigkeit der Crew. Ohne eine Form von Gravitation baut der menschliche Körper im Weltall dramatisch ab. Hier ist eine Übersicht, warum künstliche Schwerkraft ein "Must-have" für die interplanetare Raumfahrt ist, welche Risiken sie bekämpft und wie man sie umsetzen könnte. Das Problem: Was passiert im Dauer-Freifall? Der menschliche Körper ist für ein Leben unter der Erdschwerkraft evolutionär optimiert.
Fällt diese dauerhaft weg (Mikrogravitation), schaltet der Körper in einen fatalen "Sparmodus": Muskel- und Knochenabbau: Ohne den Widerstand der Schwerkraft baut der Körper Knochenmasse (ca. 1 % pro Monat) und Muskelgewebe ab. Astronauten riskieren extreme Osteoporose und Muskelschwund. Das Herz-Kreislauf-System schwächelt: Das Herz muss Blut nicht mehr gegen die Schwerkraft nach oben pumpen. Es wird fauler, verkleinert sich leicht (Atrophie) und der Blutdruckregulationsmechanismus gerät durcheinander. Das SANS-Syndrom (Augenprobleme): Da Flüssigkeiten im Körper nach oben wandern (Fluid-Shift), steigt der Druck im Schädel. Dies führt bei vielen Astronauten zu bleibenden Sehschäden durch die Verformung des Augapfels. Gleichgewicht und Koordination: Das Innenohr verliert die Orientierung. Bei der Landung auf einem anderen Planeten wären die Astronauten an den ersten Tagen kaum handlungsfähig. 💡
Der aktuelle Kompromiss: Auf der ISS trainieren Astronauten täglich etwa zwei bis zweieinhalb Stunden intensiv gegen den Abbau. Für eine Reise zum Mars reicht dieses reine Muskeltraining aber vermutlich nicht aus, um die feineren Systeme (wie Augen und Gefäße) zu schützen. Die Lösung: Künstliche Schwerkraft durch Rotation Da man Schwerkraft nicht einfach per Schalter "einschalten" kann, nutzt man die Physik: Trägheit und Zentrifugalkraft. Durch die Rotation eines Raumschiffs oder von Teilen davon wird die Crew nach außen an die Wände gepresst. Dies simuliert eine Schwerkraft.
Die zwei gängigsten Konzepte für Mars-Raumschiffe: KonzeptFunktionsweise Vor- und Nachteile Das "Hantel"-Modell (Tether) Das Wohnmodul und eine schwere Gegengewichts-Stufe (z. B. die ausgebrannte Raketenstufe) sind über ein langes Seil (Tether) verbunden und rotieren umeinander. Pro: billiger zu bauen, großer Radius. Contra: Seiltechnologie ist im All anfällig; Manöver sind im rotierenden Zustand schwer fliegbar. Die rotierende Ring-Station (Toros) Das klassische "Sci-Fi-Rundschiff" (wie in 2001: Odyssee im Weltraum). Ein zentraler Kern mit einem permanent rotierenden Ring außen. Pro: Sehr stabil, kontrollierbare Umgebung. Contra: Extrem massiv, teuer und technisch hochkomplex zu konstruieren.
Die physikalische Krux: der Coriolis-Effekt Künstliche Schwerkraft bringt ein massives Problem mit sich: den Coriolis-Effekt. Wenn der Radius des rotierenden Schiffes zu klein ist, führt jede schnelle Bewegung (z. B. das Drehen des Kopfes oder das Aufstehen) zu starker Übelkeit und Schwindel (Motion Sickness). Das liegt daran, dass der Kopf sich deutlich langsamer bewegt als die Füße. Damit der Mensch die Rotation nicht als unangenehm wahrnimmt, gilt die Faustregel: Die Rotationsgeschwindigkeit sollte unter 2 Umdrehungen pro Minute (rpm) liegen. Daraus ergibt sich mathematisch, dass der Radius der Rotation mindestens 225 Meter lang sein müsste, um volle Erdschwerkraft bei dieser verträglichen Drehzahl zu erzeugen. Deshalb wird für erste Mars-Missionen auch über "Partial Gravity" nachgedacht:
Vielleicht reichen schon (Mars-Schwerkraft), um den Körper weitgehend gesund zu halten. Das würde den benötigten Radius drastisch verkleinern. Fazit: Für den Flug zum Mond (wenige Tage) braucht man keine künstliche Schwerkraft. Für den Mars (Monate im Tiefenraum) ist sie kein Luxus, sondern eine medizinische Notwendigkeit. Ohne sie riskieren wir, dass die ersten Mars-Astronauten nach der Landung aus ihren Kapseln kriechen müssen und nicht einmal die Kraft haben, die Flagge aufzustellen – geschweige denn, im Notfall schnell zu evakuieren.
Auf Wikipedia gibt es weitere Informationen bezüglich des sogenannten Terraforming …
Künstlerisches Konzept des ehemaligen Designs des Raumschiffs nach der Phasentrennung, 2018 von SpaceX, Quelle: Wikipedia.org


































































