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Astronauten haben es nicht immer leicht...

 

Die dunkle Seite des Universums...Netzartige Strukturen durchziehen es, die hellen Punkte sind Cluster mit hunderten oder tausenden Galaxien.


Supernova SN 1006 Credit: Chandra

 

Tycho Supernova...Credit: Chandra


Starburst galaxy Messier 94
Starburst galaxy Messier 94 credit: Hubble
Eine Schönheit in der Dunkelheit...
Eine Schönheit in der Dunkelheit...


NGC 7714
NGC 7714
Brauner Zwerg...
Ein brauner Zwerg ist quasi ein Gasriese der etwas zu wenig Masse in sich vereint um das nukleare Feuer zu entzünden...credit: NASA



Quelle: MPIA/V. Joergens.


Super Saturn
Super Saturn J1407b über 30 Ringe mit einem Durchmesser von mehr als 10 Millionen Kilometer...

 

Uranus
Uranus credit: Hubble
Offenes Wurmloch
Wurmlöcher bzw. Einstein - Rosenbrücken...Auf dieser Computer animierten Grafik eines theoretischen Wurmloch kann man gut erkennen wie der Raum gekrümmt wird. Nun, was ist eigentlich ein gekrümmter Raum? Von den theoretischen Physikern wird das oft sehr kompliziert beschrieben. Eigentlich ist es ganz einfach, die Welt in der wir Leben besteht nicht aus 3 sondern 4 Dimensionen. Wir nehmen visuell 3 dieser Dimensionen wahr Höhe, Breite u. Tiefe die vierte Dimension die "Zeit" nehmen wir nicht visuell sondern mehr gefühlsmäßig war, Quasi das Zeitgefühl das jeder von uns Tag täglich erlebt. Der Raum um uns herum ändert sich von Augenblick zu Augenblick, ohne die vierte Dimension die "Zeit" wäre das nicht möglich. Nun hat schon der geniale alte Einstein theoretisch berechnet das man die "Zeit" überlisten kann in dem man sie quasi für einen Augenblick neutralisiert oder besser gesagt ausschaltet. Eine Person oder auch ein Gegenstand der sich in einem solchen Raumzustand befindet ist praktisch aus dem Raum - Zeit - Gefüge herausgelöst, quasi Zeitlos. Ohne an die "Zeit" gebunden zu sein bedeutet das es keine Entfernungen gibt, sondern jeder Ort im Universum vom Betrachter aus gesehen gleich weit entfernt ist. Ich habe auch lange gebraucht um mir das Vorzustellen...Zur Erinnerung was im Frühjahr 2016 geschah - Es ist eine Jahrhundertsensation: Albert Einstein hatte sie einst theoretisch hergeleitet, nun haben Forscher erstmals Gravitationswellen nachgewiesen. Sie öffnen einen völlig neuen Blick auf das Universum - Alle Effekte, ob Wurmloch, Warp- Antrieb oder nackte Singularität, sind keine Hirngespinste, sondern Ergebnisse komplizierter Berechnungen vieler ernsthafter und namhafter Wissenschaftler. Es gibt die negative Energie, das zeigt der Casimir- Versuch. In diesem mikroskopischen Bereich kann sie unbeschränkt bestehen. Um makroskopische Objekte wie Wurmlöcher zu gestalten, wären allerdings unvorstellbar dünne Felder negativer Energiedichte erforderlich, die man nicht erzeugen kann. Weil nämlich, wie wir gesehen haben, auf jeden negativen Puls unweigerlich ein größerer positiver folgen muss. Negative Pulse sind darüber hinaus nur sehr kurz. Um langzeitstabile Felder negativer Energie zu konstruieren wären unvorstellbare positive Energiemengen notwendig. Wir sind nicht imstande, Warp- Antriebe oder Wurmlöcher zu entwickeln, doch zeigen die theoretischen Betrachtungen, dass sie prinzipiell möglich sind ohne die Naturgesetze zu verletzen - Relativitätstheorie und Quantenphysik eingeschlossen. Vielleicht konnten sich inzwischen hoch entwickelte Zivilisationen, an deren Existenz eigentlich kaum Zweifel bestehen können, diese Techniken zunutze machen und sie durchqueren bereits munter unseren Kosmos. Auch dem Menschen könnte Ähnliches in unbestimmter Zukunft gelingen. Wer weiß...
credit: Anderson Institute...



Aktuell geplante Raketenstarts...
Saturn V - Die erste Stufe der Saturn V, die S-IC, war eine komplette Neukonstruktion, die mit den Erststufen der Saturn I und IB außer der verwendeten Treibstoffkombination nichts gemeinsam hatte. Die Stufe hatte bei einer Länge von 42 m einen Durchmesser von 10 m. In der Stufe befanden sich zwei separate Tanks. Unten befand sich der Tank für 810.700 Liter[1] RP-1 (Rocket Propellant 1), durch den die Sauerstoffleitungen auf geradem Weg zu den Triebwerken hindurch liefen, und darüber der Tank für 1.311.100 Liter[1] flüssigen Sauerstoff (LOX). Die Stufe verwendete fünf der neuen ebenfalls riesigen F-1-Triebwerke. Die Triebwerke waren in ihrem Schubgerüst so angeordnet wie die fünf Punkte auf einem Würfel, wobei die vier äußeren Triebwerke zur Steuerung schwenkbar waren. Um die Beschleunigung der Rakete nicht zu stark ansteigen zu lassen, wurde während des Fluges das mittlere F-1-Triebwerk vorzeitig abgeschaltet. Die S-IC wurde von Boeing in der Michoud Assembly Facility in New Orleans gebaut. S-II-Stufe Die zweite Stufe (S-II) war ebenfalls eine Neukonstruktion mit 10 m Durchmesser. Sie verwendete die Treibstoffkombination Wasserstoff/Sauerstoff und hatte einen Tank, der durch einen isolierten Zwischenboden in zwei Räume für die beiden Treibstoffkomponenten getrennt wurde. Dabei befand sich der Tank für den flüssigen Sauerstoff (LOX), die dichtere Komponente, unten. Der Wasserstofftank fasste 1.000.000 Liter und der Sauerstofftank 331.000 Liter[1]. Die Stufe verwendete fünf J-2-Triebwerke, die genauso angebracht waren wie die Triebwerke der Erststufe. Die S-II wurde von North American Aviation's Space Division in Kalifornien gebaut. Diese Stufe war mit der Erststufe S-IC über einen Zwischenring von ebenfalls 10 m Durchmesser verbunden; dieser Zwischenring wurde erst nach der Zündung der Triebwerke der S-II abgeworfen, da er sich sehr nahe an den Triebwerken befand und man eine Kollision mit diesen vermeiden wollte. Die S-IC und S-II waren so groß, dass sie auf dem Seeweg vom Süden bzw. der Westküste der USA nach Florida transportiert werden mussten. S-IVB-Stufe Die dritte Stufe war eine leicht modifizierte S-IVB-Stufe, die unmodifiziert auch schon als zweite Stufe der Saturn IB verwendet wurde. Die Modifikationen beschränkten sich auf eine in den Tanks angebrachte Isolation, damit der Treibstoff mehrere Stunden flüssig blieb. Dieser Zustand war erforderlich, damit die Stufe auch nach mehreren Erdumläufen wiederzündbar war, wie für Mondflüge nötig. Sie fasste 253.200 Liter Wasserstoff und 92.500 Liter flüssigen Sauerstoff.[1] Die S-IVB wurde mit einem Spezialflugzeug, dem „Super Guppy“, auf dem Luftweg an die Ostküste gebracht. Auf der S-IVB befand sich die Instrument Unit (IU), eine von IBM gebaute Steuerungsanlage, die die Rakete während des Fluges kontrollierte und auch für den korrekten Eintritt in die Mondtransferbahn sorgte. Beim Start von Skylab wurde die Saturn V einmal nur mit den beiden ersten Stufen eingesetzt, die umgebaute S-IVB war bei diesem Flug die Nutzlast. Die Saturn V konnte anfangs bis zu 120 Tonnen Nutzlast in den Erd-Orbit transportieren und bis zu 45 Tonnen Nutzlast auf einen translunaren Kurs mit einer Geschwindigkeit nahe an der Fluchtgeschwindigkeit beschleunigen. Die Leistung wurde im Verlauf des Programms durch verschiedene Optimierungen an der Struktur der Stufen während der Produktion wie auch durch die systematische Verringerung von Reserven auf 133 Tonnen in den Erdorbit und 50 Tonnen auf einen Translunarkurs erhöht.


Saturn V - Apollo 11
Die Saturn V der Apollo 11 Mission kurz nach dem Start, der Abgasstrahl ist gewaltig der durch die Verbrennung von flüssigen Sauerstoff und flüssigen Wasserstoff verursacht wurde und einen enormen Schub erzeugte... Foto Quelle: NASA

Soyus
Die sowjetische Soyus Rakete wurde aus einer Interkontinentalrakete entwickelt, sie ist eines der zuverlässigsten Trägersysteme der Welt. credit: ru Die erste Stufe der Sojus besteht aus vier Boostern mit jeweils vier Brennkammern und pro Brennkammer einer Düse (RD-107). Diese sind jeweils 19,6 m lang, besitzen einen Maximaldurchmesser von 2,68 m und wiegen leer etwa 3,5 t und beim Start 44,5 t. Die zweite Stufe ist den Boostern in Aufbau sehr ähnlich, besitzt aber einen verlängerten Tank und ein modifiziertes, für den Betrieb im Weltraum optimiertes Triebwerk (RD-108). Dadurch konnte man eine Neuentwicklung der Brennkammer für höheren Druck und höhere Temperaturen vermeiden. Der Zentralblock ist 27,8 m lang und besitzt einen Durchmesser von maximal 2,95 m, eine Leermasse von 6,9 t und eine Masse beim Start von 104,5 t. Da man anfangs noch keine Erfahrungen mit im Flug zündenden Stufen hatte, wurden beide Stufen einfach gleichzeitig gestartet, wobei alle fünf Haupt- und zwölf Steuertriebwerke (jeweils zwei an den vier Boostern RD-107 und vier am RD-108) zünden. Die Triebwerke der ersten beiden Stufen verbrennen Kerosin und flüssigen Sauerstoff (LOX). Nach zwei Minuten ist der Treibstoff der Booster verbraucht und diese werden abgeworfen, der Treibstoffvorrat der Hauptstufe versorgt diese noch etwa weitere 2,5 Minuten. Die Triebwerke wurden laufend in ihrer Leistung gesteigert, und tragen bei der aktuellen Sojus-FG die Bezeichnungen RD-107A und RD-108A. Die zweite Stufe (der Zentralbooster) wird auch als Block A bezeichnet, die vier Booster der ersten Stufe als Block B, W, G und D (nach den Anfangsbuchstaben des kyrillischen Alphabets: А, Б, В, Г, Д).

 

 

 

 

 

DLR Portal - News-Archiv Raumfahrt

50 Jahre Apollo 11: "Wir kamen in Frieden für die ganze Menschheit"

Di 16 Jul 2019 12:29:20 CEST
Die Saturn-V-Rakete hob in fast beängstigender Langsamkeit um 9.32 Uhr Ortszeit von der Startrampe 39-A im Kennedy Weltraumzentrum an der Ostküste Floridas ab. In jeder Sekunde wurden 13 Tonnen Treibstoff in die fünf Triebwerke gepumpt und gezündet.

MASCOT bestätigt lange gehegte Vermutung

Mo 15 Jul 2019 16:55:30 CEST
Nahaufnahme des von MASCOT untersuchten Steins: Der Gelbe Pfeil zeigt die Beleuchtungsrichtung, die gepunktete Linie trennt den beobachteten Stein vom Hintergrund. Das rot eingefärbte Gebiet zeigt den Teil des Steins, in dem vom Radiometer MARA die Oberflächentemperatur gemessen wurde, die gestrichelte Line zeigt einen Vorsprung im Stein. Der Maßstab in der Mitte des Bildes zeigt die Dimensionen in dieser Entfernung von der Kamera. Aufgenommen hat das Bild die DLR-Kamera MASCAM auf MASCOT.Ryugu und andere Asteroiden der häufig vorkommenden "C-Klasse" bestehen aus poröserem Material als bisher angenommen. Kleine Bruchstücke ihres Materials sind deshalb zu fragil, um bei einer Kollision mit der Erde den Eintritt in die Atmosphäre zu überstehen. Damit ist die Ursache für das beobachtete Defizit dieses Typs in den Meteoritensammlungen der Erde gefunden. Zu diesen Erkenntnissen kommen Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einem wissenschaftlichen Aufsatz, der in der Fachzeitschrift NATURE Astronomy erschienen ist. Die Ergebnisse basieren auf hochaufgelösten Messungen der Oberflächentemperatur mit dem DLR-Radiometer MARA an Bord der deutsch-französischen Landesonde MASCOT. Am 3. Oktober 2018 landete MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) im Rahmen der japanischen Hayabusa2-Mission auf dem knapp einen Kilometer großen Asteroiden Ryugu und sendete spektakuläre Bilder und physikalische Messungen von der Asteroidenoberfläche zur Erde.

Partielle Mondfinsternis zum 50. Jahrestag des Apollo-11-Starts

Fr 12 Jul 2019 09:10:00 CEST
Seit Dezember vergangenen Jahres steht der Erdbegleiter weltweit im Licht des öffentlichen Interesses und zieht viele Menschen in seinen Bann. Denn am 24. Dezember 2018 jährte sich zum 50. Mal die Mondumrundung der Apollo-8-Mission, kurz darauf landete am 3. Januar 2019 die chinesische Mondsonde Chang'e 4 um 3:26 Uhr Mitteleuropäischer Zeit auf der Mondrückseite.

Tierbeobachtungssystem ICARUS wird angeschaltet

Mo 08 Jul 2019 12:00:00 CEST
Das deutsch-russische Beobachtungssystem für Tierbewegungen, ICARUS, soll am 10. Juli 2019 in Betrieb gehen. ICARUS ist ein Kooperationsprojekt der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Projektleitung hat Prof. Dr. Martin Wikelski vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Konstanz.

DLR unterstützt Einsatzkräfte bei historischem Brand in Mecklenburg-Vorpommern

Fr 05 Jul 2019 13:49:55 CEST
In Mecklenburg-Vorpommern ereignet sich zurzeit der schwerste Waldbrand in der Geschichte des Bundeslandes. Am 2. Juli 2019 hat das Institut für Optische Sensorsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einer speziellen Version des Modular Aerial Camera System (MACS) weite Teile der Waldbrände auf dem Truppenübungsplatz bei Lübtheen kartiert. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) wurden den Einsatzkräften zeitnah aktuelle Lagebildkarten der betroffenen Regionen zur Verfügung gestellt.

Staubstürme ziehen auf

Do 04 Jul 2019 14:14:21 CEST
Die Raumsonde Mars Express hat im letzten Monat lokale und regionale Staubstürme am Nordpol des Roten Planeten entdeckt und beobachtet, wie sie sich in Richtung Äquator ausbreiten. Diese Stürme, die einige Tage oder Wochen andauern und sich auf ein kleines Gebiet beschränken, sind auf dem Mars keine Seltenheit, können jedoch im schlimmsten Fall den gesamten Planeten verhüllen. Im vergangenen Jahr gab es beispielsweise einen solchen globalen Sturm, der den Planeten über viele Monate umkreiste.

"Space Moves!" – Wettbewerb INNOspace Masters 2018/19 prämiert innovative Ideen für die Zukunft der Raumfahrt

Do 04 Jul 2019 07:40:00 CEST
Unter dem Motto "Space Moves!" suchte das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beim vierten INNOspace-Masters-Wettbewerb wieder nach neuen Ideen und Konzepten für aktuelle Problemstellungen der Raumfahrtbranche. Im Rahmen der vierten INNOspace-Masters-Konferenz am 3. Juli 2019 im Humboldt-Carré in Berlin wurden die besten Ideen in vier Kategorien prämiert.

Sommerzeit, Waldbrandzeit - Mit fliegendem Kameraschwarm Brände aufspüren

Fr 28 Jun 2019 09:40:11 CEST
Sommerzeit, Waldbrandzeit - Mit fliegendem Kameraschwarm Brände aufspürenDeutschland schwitzt. Mit landesweiten Temperaturen deutlich über 30 Grad zeigt der Sommer 2019 seit einigen Tagen seine Zähne. Hitze und Trockenheit über längere Zeit erhöhen immer die Waldbrandgefahr. So gab es im Jahrhundertsommer 2018 in Griechenland und im US-amerikanischen Kalifornien verheerende Brände von historischen Ausmaßen.

DLR stärkt Technologiestandort Deutschland mit sieben neuen Instituten

Do 27 Jun 2019 17:22:44 CEST
DLR stärkt Technologiestandort Deutschland mit sieben neuen InstitutenDigitalisierung, Klimawandel und technologische Disruption prägen unsere Zukunft. Hier setzt die interdisziplinäre Forschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an. Mit dem Aufbau von sieben neuen Instituten und Einrichtungen stärkt das DLR den Technologiestandort Deutschland und schafft hochqualifizierte Arbeitsplätze. Der Senat des DLR hat der Gründung am 27. Juni 2019 zugestimmt. Hintergrund ist ein Beschluss des Deutschen Bundestags vom 23. November 2018.

Aurorae Chaos - kollabierte Landschaft als Folge von Wasserabfluss?

Do 27 Jun 2019 10:57:08 CEST
Auf den ersten Blick sieht es aus wie eine aus nächster Nähe fotografierte braune Krokodilhaut - aber auf diesen Bildern ist das raue und zerfurchte Gelände von Aurorae Chaos zu sehen. Aufgenommen wurde es von der High Resolution Stereo Camera (HRSC), einem am DLR entwickelten und gemeinsam mit der deutschen Industrie gebauten Kamerasystem. Es befindet sich an Bord der ESA-Raumsonde Mars Express, die den Mars seit 2003 umkreist.

Schaufenster für grüne Raumfahrtforschung

Di 25 Jun 2019 12:22:46 CEST
Antarktisgewächshaus EDEN-ISS präsentiert sich in Bremer botanikaWie können sich Astronauten im All selbst versorgen? Woher kommt ihre Nahrung, woher der Sauerstoff, den sie zum Atmen brauchen? Bereits heute werden die Grundsteine für diese Zukunftstechnologien entwickelt. Wie genau das aussehen kann, zeigt seit Juni 2019 die Ausstellung „Pflanzen im Weltraum“ in der botanika in Bremen.

Ein Rover für den Marsmond Phobos oder Deimos

Mi 19 Jun 2019 17:01:14 CEST
Ein Rover für den Marsmond Phobos oder DeimosDer Mars hat zwei Monde, Phobos und Deimos, die als einst vermutlich eingefangene Asteroiden den Roten Planeten umkreisen. Beide sind Ziel der japanischen Mission Martian Moons eXploration (MMX) mit internationaler Beteiligung. Der Start von MMX ist derzeit für 2024 geplant, der Eintritt in den Marsorbit für 2025 und schließlich die Rückführung von Proben der Monde zur Erde im Jahr 2029. Die Raumsonde wird einen deutsch-französischen Rover mitführen, der entweder auf Phobos oder auf Deimos landen wird, um die Ooberfläche für mehrere Monate im Detail zu erforschen. Die Wissenschaftler erhoffen sich dadurch neue Erkenntnisse, wie sich unser Sonnensystem einst gebildet und entwickelt hat.

Gemeinsame Forschung für die nächste Generation von Rotorblättern

Mi 19 Jun 2019 12:20:00 CEST
Gemeinsame Forschung für die nächste Generation von RotorblätternAuf der Paris Air Show in Le Bourget wurde am 18. Juni 2019 ein Kooperationsvereinbarung zwischen dem DLR und der japanischen sowie der französischen Luftfahrtforschungseinrichtung JAXA und ONERA geschlossen. Die neue vierjährige Zusammenarbeit fokussiert auf die Erforschung von Optimierungsmethoden, um die Grundlagen für eine neue Generation von Hubschrauber-Rotorblättern zu schaffen.

eROSITA - die Jagd nach der Dunklen Energie beginnt

Di 18 Jun 2019 11:10:00 CEST
Am 13. Juli 2019 wird die Raumsonde Spektrum-Röntgen-Gamma (SRG) von der kasachischen Steppe aus zu einer spannenden Reise aufbrechen. Eine Proton-Rakete bringt die Raumsonde vom Kosmodrom Baikonur mit dem deutschen Röntgenteleskop eROSITA und seinem russischen Partnerinstrument ART-XC zu ihrem 1,5 Millionen Kilometer entfernten Ziel - dem Lagrange-Punkt 2.

Mit europäischen Recycling-Raketen zu mehr Nachhaltigkeit in der Raumfahrt

Di 18 Jun 2019 09:31:21 CEST
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und fünf europäische Unternehmen haben sich im Projekt RETALT (RETro Propulsion Assisted Landing Technologies) zusammengeschlossen, um gemeinsam die Erforschung und Entwicklung von Schlüsseltechnologien für europäische rückwärtslandende Raketen voranzutreiben. Über drei Jahre untersucht das Konsortium die Aerodynamik, die Aerothermodynamik, also die Oberflächentemperaturen während des Flugs, die gesamte Flugdynamik bei Flug und Rückflug, Navigation und Steuerung sowie Strukturteile, Materialien und Mechanismen.

 

 

 



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